2011-11-11_Martinsfest

November 11, 2011

St. Martin

Dieses Jahr war uns das Thema Licht sehr wichtig und wir wollten den Kindern vermitteln, dass das Leben ohne Sonnenlicht nicht lebenswert wäre. Daher war die Kirche zu Beginn des Martinsfests ganz dunkel und wir erhellten sie mit dem Lied „Kommt ein Lichtlein leise“  und gaben das Licht einander weiter. Unser Grundgedanke war, dass es nicht nur im Land Malon dunkel ist, sondern auch in den Herzen der Menschen, welche durch die Geschichten des Wanderers erhellt wurden. Im Herzen des Bettlers war es auch dunkel bis der Heilige Martin ihm Wärme schenkte.

Dazu erarbeiteten wir das Bilderbuch: Wie die Sonne in das Land Malon kam   Autor: Christiane Mühlberger

Zuerst befassten wir uns mit dem Bilderbuch, indem wir es ganzheitlich mit einer Kett- Einheit erlebten. Danach spielten es die Kinder mit Verkleidungen und Requisiten nach.

Das Land Malon ist dunkel und kein Einwohner traut dem anderen, jeder bleibt allein. Sie tragen immer ein schwaches Windlicht mit sich herum, damit sie sich in der Stadt zurechtfinden.

 

Eines Tages kommt ein freundlicher Wanderer nach Malon und erzählt von der Sonne.  Die Sonne weckt die Vögel auf, lässt das Gras wachsen und die Blumen blühen.

 

Die Malonen bekommen Sehnsucht nach dem Licht der Sonne, der Wärme und Helligkeit. Der Wanderer nimmt Abschied und sagt, man muss die Sonne sehen sonst verblasst sie.  Die Malonen wollen nicht mehr allein sein, sondern genießen nun die Nähe der anderen.  Sie gehen jeden Tag auf den Hügel und sangen der Sonne ein Lied.

 

Da geschah ein Wunder, es wurde immer heller und die Sonne stieg am Himmel empor. Die Malonen waren nun glücklich, dass sie nie wieder in Dunkelheit leben mussten.

  

Die Kinder spielten die Geschichte in der Kirche sehr schön.

Die Martinslegende

Die Legende vom Hl. Martin spielten die Kinder dieses Jahr bei dem Lied „Ein armer Mann“ nach und instrumentierten dazu.

Im Anschluss wurde das Lied „Ein bisschen so wie Martin“ gesungen.

 

Der Laternenumzug

Wir sangen zum Umzug die Lieder: „Ich geh mit meiner Laterne“, „Meine Laterne, bunt und schön“ und „Seht mein schönes Licht“.

 

 

Nach dem Umzug teilten wir unsere gesegneten Kipferl miteinander und konnten das
Fest gemütlich ausklingen lassen.

„Teilen, teilen, das macht Spaß. Wenn man teilt, hat jeder was“.

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